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Die Umfrage ist beendet. Vielen Dank für Eure Teilnahme. Die Sporttalente werden am 8.5. in Zschopau gekürt und danach veröffentlicht.
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Veranstaltungskalender
08.04.2020

Sporttalent 2019
Die Gewinner stehen fest.

Die Gewinner unserer Umfrage zum Sporttalent 2019 stehen fest. Bei der Abstimmung, an welcher 2850 Punktabgaben in die Wertung gingen, sind die beliebtesten Nachwuchsathleten 2019 die nordische Kombiniererin Hedi Lippmann vom SSV Geyer, der Radsportler Pierre-Pascal Keup aus Neuwürschnitz vom ESV Lok Zwickau sowie die Leichtathletinnen der Startgemeinschaft vom LV 90 Erzgebirge.

Wie alle anderen Nachwuchsathleten fieberten auch die Siegerinnen und Sieger der Auszeichnungsgala am 24. April 2020 in der Festhalle Annaberg-Buchholz entgegen. Leider mussten wir mit unseren Organisationspartnern, der Erzgebirgssparkasse, der Freien Presse sowie dem Erzgebirgskreis, die Veranstaltung absagen.

„Es ist natürlich schade, dass die etablierte Talente-Gala in diesem Jahr nicht stattfinden kann. Sie ist eine schöne Art, unseren Sportnachwuchs zu ehren und Anerkennung für ihre sportlichen Leistungen entgegen zu bringen, so Frank Vogel, Landrat des Erzgebirgskreises und Präsident des Kreissportbundes Erzgebirge e. V.

Trotz der abgesagten Veranstaltung können sich die Jugendlichen über ihre Sachpreise und Urkunden freuen. Gala-Organisatorin Elke Dietze von der Erzgebirgssparkasse: „Diese geben wir in unsere Filialen, sobald wir wieder normal geöffnet haben. Schade, aber anders geht es dieses Jahr nicht.“

Ergebnis Mädchen | Sporttalent 2019

Ergebnis Jungen | Sporttalent 2019

Ergebnis Mannschaften | Sporttalent 2019

 

Portrait der Leichtathletinnen der Startgemeinschaft Erzgebirge, von Hedi Lippmann und von Pierre-Pascal Keup. (entnommen aus der Freien Presse vom 8. April 2020 – Thomas Schmidt)


Belohnt wurden für eine neue Wettkampfart die Leichtathletinnen der Startgemeinschaft Erzgebirge. Liv Zoe Strohbach aus Niederwiesa, Lenya Fuhrmann aus Frankenberg, Rosalie Weber aus Burkhardtsdorf und Paula Mannsfeld aus Crottendorf haben die erstmals ausgetragen Teammehrkampfmeisterschaft in Sachsen gewonnen. "Die Mädels der Jahrgänge 2004 und 2005 mussten dabei sehr vielseitig sein, hatten Weitsprung sowie Sprint-, Hürden-, 800-Meter- und Staffellauf zu absolvieren", macht Trainer Maik Werner deutlich. Sein Quartett stellte dabei jeweils die Einzelsiegerinnen in den Disziplinen. "Liv war Beste über 100 Meter, Lenya im Weitsprung, Rosalie über die Hürden und Paula über 800 Meter", macht Werner deutlich. Doch all dies hätte nichts genützt, wenn nicht jeweils die Punkte aus den anderen Disziplinen dazugekommen wären, denn erst dadurch ist in Eilenburg der Teamerfolg gelungen.

 

Auf Unterstützung anderer war Hedi Lippmann nicht angewiesen. Das mutige Mädel aus Geyer, das mit elf Jahren auf die Schanzentürme klettert, um den Vereinsidol Eric Frenzel nachzueifern, hat Konstanz bewiesen. "Sie ist nicht nur Sachsen- und Erzgebirgsmeisterin geworden, sondern auch Gesamtsiegerin des Sachsenpokals im Skispringen und in der Kombination", so Sportwart Ronny Schönfelder. "Hedi hat von allem was, so eine gute Mischung aus Talent und Ehrgeiz", fügt er an.

Sicher geerbt, dann die Sechstklässlerin, die in Elterlein zur Schule geht, stammt aus einer Sportfamilie. "Schon Uropa Hans Lippmann, nach dem unsere Wettkampfstätten benannt sind, war am Aufbau und als Trainer des Vereins maßgeblich beteiligt. Dessen Sohn Johannes und Hedis Vater Mark sind ebenfalls begeisterte Wintersportler", so Schönfelder. Er traut Hedi einiges zu, auch wenn es wegen der Corona-Lage zunächst nicht mit einem Wechsel an die Sportschule Klingenthal geklappt hat. "Es wird im neuen Schuljahr keine Gruppe dort gebildet", so der Sportwart des SSV. Also muss Hedi noch ein Jahr warten und daheim trainieren. Hauptsache, sie legt bei ihrem anderen Hobby, dem Backen und Kochen, nicht zu.

 

Letzteres ist für Piere-Pascal Keup wohl kein Thema. Der eben erst 19 Jahre alt gewordene Radsportler blickt auf einen großen Erfolg zurück: Weltmeister mit der deutschen Auswahl der Junioren in der 4000-Meter-Teamverfolgung und nun Talent des Jahres 2019 im Erzgebirgskreis. Für den gebürtigen Auer, der beim SV Mittweidatal Raschau-Markersbach begann und nun für Lok Zwickau fährt, konnte es kaum besser laufen. Jetzt studiert er in Mittweida, während sein ein Jahr jüngerer WM-Kollege Moritz Kretschy aus Gelenau die 12. Klasse am Sportgymnasium besucht. "Pierre war einen Tick besser. Deshalb durfte er im WM-Finale fahren, ich in der Qualifikation", so Kretschy über seinen Teamkollegen, den er als "loyal, sozial, ein bisschen träumerisch, aber fokussiert und sehr schlau" skizziert. Vielleicht lag er auch deshalb in der Umfrage vor Kretschy, der es aber bis zu Rang 3 schaffte. Mittlerweile sind beiden übrigens die Haare wieder gewachsen. "Wir hatten gewitzelt, dass wir uns Glatze rasieren, wenn wir Weltmeister werden. Dann war es auf einmal so", lautet die Geschichte.

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