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30.06.2015

Präsidium des Landessportbundes Sachsen
Bericht von der Präsidiumssitzung am 26. Juni 2015

Das Präsidium des Landessportbundes Sachsen hat sich am Freitag im Ruderhaus Cotta in Dresden zu seiner zweiten regulären Tagung in diesem Jahr getroffen. Wir haben zu Beginn über die Arbeit in den vergangenen Wochen berichtet. In dieser Zeit lagen unter anderem auch mehrere Verbandstage und Feierlichkeiten von Fachverbänden zu ihren 25-jährigen Jubiläen, die durch Mitglieder des Präsidiums besucht wurden. Wir haben eine gemeinsame Vorstandssitzung mit der Sportjugend Sachsen durchgeführt und für den gegenseitigen Austausch genutzt. Wir werden diese Plattform auch in Zukunft einmal im Jahr nutzen.

 

Breitensport-Vizepräsidentin Angela Geyer berichtete von der Ehrung im Sparkassen Sportabzeichen-Wettbewerb und dem guten Ergebnis abgelegter Sportabzeichen im Jahr 2014. Sachsen ist damit eines der wenigen Bundesländer, die hier ein Wachstum verzeichnen konnten. Frank Trtschka, Vizepräsident Bildung, wertete die in Leipzig stattgefundene LSB-Bildungskonferenz als Erfolg und wichtigen Impuls. Rica Wittig, Präsidiumsmitglied für Chancengleichheit, berichtete von dem von ihr initiierten Treffen der im LSB organisierten Behindertensportverbände, die sich in Dresden auf ein noch besser abgestimmtes gemeinsames Vorgehen verständigten.

Wir haben darüber berichtet, dass wir uns in Gesprächen mit der Staatsregierung befinden, um eine zusätzliche Förderung für Vereine zu erreichen, in denen Asylbewerber und Flüchtlinge sportlicher Betätigung nachgehen. Hier gibt es jedoch zum heutigen Zeitpunkt noch kein Ergebnis.

Das Präsidium hat in einem Beschluss zum laufenden Haushalt entschieden, einen Minderbedarf in Höhe von ca. 150.000 Euro aus dem Projekt Breitensportentwicklung in das Projekt Großsportgeräte in Höhe von 100.000 Euro sowie in das Projekt Talententwicklung in Höhe von rund 50.000 Euro umzuwidmen. Das Präsidium bestätigte den vom Fachbereich Leistungssport vorgelegten umfangreichen „Leitfaden Leistungssportpersonal“. Er soll als Orientierungshilfe für alle Partner des sächsischen Leistungssports dienen und schließt nach dem Förderkonzept (2012) und der Gesamtentwicklungskonzeption (2014) die Konzeptkette des Leistungssports im Freistaat ab.

Das Präsidium begrüßte die Maßnahmenliste des Fachbeirates Organisationsentwicklung zum Thema Ehrenamt und Engagement und dankte ausdrücklich für dessen Arbeit. Dieser Schwerpunkt ist für den Landessportbund Sachsen entscheidend für eine künftige weitere positive Mitglieder- und Organisationsentwicklung. Darum bedarf es einer mit allen Landesfachverbänden und Kreis- und Stadtsportbünden abgestimmten langfristigen Strategie. Diese soll bis zum Landessporttag 2017 erarbeitet werden. Erste Maßnahmen, die sich unter den aktuellen Rahmenbedingungen realisieren lassen, werden wir in Angriff nehmen.

Das Präsidium beschloss die Neufassung der inhaltlich aktualisierten und redaktionell bearbeiteten Ehrenordnung des Landessportbundes Sachsen. Daneben mussten wir, der Empfehlung des Rechtsausschusses folgend, auf Grundlage unserer Satzung leider drei Vereine mit insgesamt 62 Mitgliedern wegen aberkannter Gemeinnützigkeit aus dem LSB ausschließen.

 

 

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